ANA Singapore Airlines Kooperation: Freigabe in Australien

Zwei unmarkierte Passagierflugzeuge neben einem Terminal an einem japanischen Flughafen im Morgenlicht

Die ANA Singapore Airlines Kooperation erlaubt All Nippon Airways und Singapore Airlines, ausgewählte Japan-Strecken nach Australien und in vier asiatische Märkte bis September 2031 gemeinsam zu koordinieren. Die australische Wettbewerbsbehörde genehmigte die Zusammenarbeit für fünf Jahre, da sie Vorteile für Passagiere erwartet und keinen wesentlichen Wettbewerbsschaden sieht.

ANA Singapore Airlines Kooperation erlaubt gemeinsame Preise und Vertrieb

Die Genehmigung gestattet den Fluggesellschaften, auf den erfassten Verbindungen Flugpläne, Tarife, Vertrieb und Marketing aufeinander abzustimmen.

Sie gilt für Verbindungen zwischen Japan und Australien, Singapur, Indien, Indonesien sowie Malaysia. Grundlage der Zusammenarbeit ist eine gemeinsame Vereinbarung der beiden Airlines.

Die Umsatzteilung bleibt enger begrenzt

Singapore Airlines und ANA dürfen Umsätze nur auf bestimmten Strecken zwischen Australien und Japan teilen.

Damit ist diese Regelung enger gefasst als die weitergehende Erlaubnis, Geschäftsentscheidungen in allen fünf Märkten abzustimmen. Die Entscheidung genehmigt eine Zusammenarbeit, ohne die beiden Airlines zu einem Unternehmen zusammenzuführen.

Im Mittelpunkt stehen Reisende zwischen Australien und Japan

Die Australian Competition and Consumer Commission erwartet für Reisende zwischen Australien und Japan mehr Umsteigemöglichkeiten und einen besseren Service.

Die Behörde sieht zudem einen begrenzten Vorteil für den Wettbewerb auf diesen Strecken. Sie kam zu dem Schluss, dass die Vereinbarung voraussichtlich keine erheblichen Wettbewerbsnachteile verursacht.

Worauf Reisende jetzt achten sollten

Reisende sollten abwarten, bis die Airlines konkrete Änderungen bei Flugplänen oder Tarifen veröffentlichen, bevor sie von einer neuen Buchungsmöglichkeit ausgehen.

Mit der Genehmigung wurden keine neuen Flüge, Preise oder Starttermine angekündigt. Sie erlaubt beiden Airlines die Zusammenarbeit bis September 2031, schafft aber weder eine neue Verbindung noch ändert sie eine bestehende Buchung.

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