Grenzkontrollen Italien Spanien bleiben weitere 15 Tage bestehen, nachdem der laufende Zeitraum am 23. September endet. Italien verweist auf Risiken für die innere Sicherheit, Spanien sieht die Gründe für seine Kontrollen weiterhin als gegeben an.
Auf direkten Verbindungen sollten Reisende an spanischen Flughäfen und in Häfen mit Stichproben rechnen. Italien führt seine Kontrollen für Reisende aus Spanien ebenfalls fort.
Spanien hat die Verlängerung offiziell in Brüssel gemeldet
Spanien hat die Europäische Kommission darüber informiert, dass die vorübergehende Maßnahme bis zum 8. Oktober gilt.
Das spanische Innenministerium erklärt, dass sich die Umstände, die zu den Kontrollen geführt haben, nicht geändert hätten. Madrid verlängerte seine Maßnahmen jeweils, nachdem Rom seine eigene Regelung verlängert hatte.
Italiens Innenminister Matteo Piantedosi kündigte Roms jüngste Verlängerung um 15 Tage an. Es ist die zweite Verlängerung Italiens seit Beginn der Kontrollen.
Auslöser waren Ankünfte von Migranten in Ceuta
Die Kontrollen begannen Anfang August, nachdem Zehntausende Migranten in Ceuta angekommen waren, einer spanischen Exklave an der nordafrikanischen Küste.
Italien verstärkte daraufhin die Überwachung von Reisen aus Spanien. Madrid reagierte mit Kontrollen an Flughäfen und Seehäfen mit direkten Verbindungen nach Italien.
Spanien und Italien gehören zum Schengen-Raum, in dem Reisende die Binnengrenzen normalerweise ohne regelmäßige Einreisekontrollen passieren. Mitgliedstaaten können solche Kontrollen vorübergehend wieder einführen, wenn sie Sicherheitsbedenken geltend machen.
Grenzkontrollen Italien Spanien: Mehr Zeit für direkte Verbindungen einplanen
Reisende sollten die für ihre Fahrt oder ihren Flug erforderlichen Dokumente mitführen und an Flughäfen sowie Fährterminals zusätzliche Zeit einplanen.
- Rechnen Sie auch bei Stichproben mit einer Kontrolle.
- Prüfen Sie vor der Reise die Hinweise Ihrer Fluggesellschaft oder Fährreederei.
- Halten Sie Ausweis und weitere erforderliche Reisedokumente griffbereit.
Die Verlängerung betrifft Grenzkontrollen, nicht die Verkehrspläne. Wer nahe am Enddatum reist, sollte auf weitere Mitteilungen beider Regierungen achten.



